Zurück Nachrichten

THB hotels revolutioniert das Wassermanagement mit seinem innovativen Projekt „Der Wasserkreislauf“

Bei THB hotels haben wir einen wichtigen Schritt in unserer nachhaltigen und digitalen Transformationsstrategie gemacht und das Projekt „Der Wasserkreislauf” ins Leben gerufen. Dieses ehrgeizige Vorhaben, an dem wir in den letzten zwei Jahren gearbeitet haben, verfolgt das Ziel, unseren Wasserfußabdruck deutlich zu reduzieren, indem der gesamte Wasserkreislauf in unseren Hotels sowohl physisch als auch technisch optimiert wird.

Ein neuer Ansatz im Management von Pools

Das Projekt entstand aus dem Bestreben heraus, angesichts der Klimakrise einen echten Beitrag zu leisten. Der erste Schwerpunkt lag dabei auf den Pools, einem der Bereiche mit dem höchsten Wasserverbrauch. Dafür haben wir eine Reihe innovativer technologischer Lösungen umgesetzt:

  • Intelligente Leckerkennung: Wir haben digitale Zähler und Sensoren an strategischen Punkten unseres Wassernetzes installiert, darunter Zisternen, Osmoseanlagen und Gartenbereiche. Diese Systeme ermöglichen es, Unregelmäßigkeiten in Echtzeit zu erkennen und Wasserverluste zu verhindern, die früher oft erst mit der Wasserrechnung sichtbar wurden.

  • Kontinuierliche Überwachung mit „Guardian“: Diese Geräte überwachen permanent zentrale Parameter wie Chlor, pH-Wert, Trübung und Temperatur. So stellen wir die Einhaltung aller Vorschriften sicher, garantieren eine besonders hohe Wasserqualität für unsere Gäste und sorgen für eine optimale Dosierung bei der Wasseraufbereitung. 

  • Innovative Desinfektion ohne Chemikalien: Wir setzen auf eine zukunftsweisende Technologie, die Ozon mit Salzelektrolyse kombiniert. Dadurch konnten wir den Einsatz chemischer Produkte erheblich reduzieren und sowohl die Umweltbelastung als auch Risiken bei der Handhabung deutlich minimieren.

 

Operative Effizienz und echte Einsparungen

Die Automatisierung war ein entscheidender Faktor in diesem Prozess. Dank der Installation von Ventilen und Drucksensoren regulieren und steuern sich die Pools in den Hotels von THB hotels heute selbstständig. Dadurch konnten die Filterreinigungen deutlich optimiert werden, sowohl hinsichtlich ihrer Häufigkeit als auch ihrer Dauer.

 

Die Ergebnisse aus unserem Pilotprojekt im Hotel THB María Isabel bestätigen den Erfolg dieses technologischen Ansatzes mit sehr bedeutenden Verbesserungen:

  • Deutliche Einsparungen bei chemischen Produkten: Dank der neuen Desinfektionstechnologie konnten wir den Verbrauch von Chemikalien erheblich reduzieren und die Abhängigkeit von Produkten wie Hypochlorit deutlich verringern.

  • Drastische Reduzierung der Filterreinigungen: Das System ermöglicht es nun, die Filter nur dann zu reinigen, wenn die Sensoren einen tatsächlichen Bedarf erkennen. So wird unnötiger Wasserverbrauch vermieden.

  • Herausragende Optimierung der Betriebszeiten: Der Zeitaufwand für jeden Reinigungsvorgang konnte erheblich reduziert werden. Statt langwieriger Prozesse dauern die Eingriffe heute nur noch wenige Minuten, was die Effizienz der gesamten Anlage deutlich steigert.

Diese Effizienz im Betrieb führt zudem zu erheblichen Energieeinsparungen, da die Pumpen nun optimal und mit maximaler Leistung arbeiten können.

 

Ganzheitliche Kontrolle

Das Projekt zum Wassermanagement umfasst die gesamte Infrastruktur unserer Hotels. Es geht nicht nur um die Steuerung von Wasser in Freizeitbereichen, sondern um die Überwachung aller strategischen Punkte, an denen Wasser eine zentrale Rolle spielt:

  • Schutz an der Quelle (Zisternen): Die Installation der „Guardian“-Geräte und digitaler Sensoren in Zisternen und Speichertanks ermöglicht es uns, die Wasserqualität bereits beim Eintritt in das Hotel sicherzustellen. Gleichzeitig können die Wasserstände automatisiert überwacht werden, um Überläufe oder Versorgungsengpässe zu vermeiden.

  • Überwachung des gesamten Gebäudes: Das Telemetrie- und Sensorsystem erstreckt sich über sämtliche Bereiche der Gebäude. Wir überwachen alles von der Hauptwasserzufuhr über Entkalkungs- und Osmosesysteme bis hin zur Warmwasserproduktion in den Heizkesseln und zur Bewässerung der Grünflächen.

  • Management von Rücklaufwasser und Abflüssen: Um einen umfassenden Überblick zu erhalten, überwachen wir auch das Rücklaufwasser aus den Aufbereitungsprozessen sowie die Gesamtmenge des in die Kanalisation abgeführten Wassers. So stellen wir sicher, dass kein einziger Liter durch unsichtbare Lecks im internen Leitungssystem verloren geht. 

 

Datenintelligenz für eine nachhaltige Zukunft

Um die große Menge an erzeugten Daten effizient zu verwalten, haben wir ein hochmodernes Modul für Wasserressourcen entwickelt. Dieses Tool ermöglicht es, in Echtzeit eine vollständige Wasserkarte jedes Hotels zu visualisieren, vom Haupteingangspunkt bis zum letzten Abfluss.

 

Das System zeichnet sich durch einen zweifachen Ansatz aus: einen quantitativen und einen qualitativen. Zum einen analysiert es den Gesamtverbrauch und schlüsselt ihn nach Aufenthalten und Zimmern auf, um Abweichungen im Vergleich zu früheren Zeiträumen zu erkennen. Zum anderen überwacht es in Echtzeit die Wasserqualität, darunter Chlorwerte, pH-Wert und Temperatur, und integriert zusätzlich die Ergebnisse der Laboranalysen. All dies wird durch ein automatisches Warnsystem ergänzt, das eine unmittelbare Bearbeitung jeder festgestellten Abweichung erfordert.

 

Dieses Projekt wäre ohne die Zusammenarbeit mit unseren technologischen Partnern nicht möglich: Jabonés Puch, Geodesic, Sinergias, Rinoceros und dem Cluster der chemischen Industrie.

 

Bei THB hotels treiben wir unseren Wandel weiter voran. Mit dem „Wasserkreislauf“, bekräftigen wir unser Engagement für ein ganzheitliches und intelligentes Wassermanagement in all unseren Hotels, überzeugt davon, dass sich nur das verbessern lässt, was auch gemessen wird.

 

VERVOLLSTÄNDIGEN SIE IHRE REISE

NEWSLETTER ANMELDUNG

Einfach anmelden und keine Angebote mehr verpassen

TURISMO Y HOTELES DE BALEARES, S.L. verwaltet basierend auf Ihrem Einverständnis eine Adressenliste zu Marketingzwecken.
Wir teilen Ihre Daten keinen Dritten mit, es sei denn zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten. Weitere Informationen finden Sie hier